IT Engineering und Industrie 4.0

Software – Der Motor für Industrie 4.0!

Maschinenbau und Industrieautomation sind traditionell getrieben durch Entwicklungen im mechanischen Bereich. Hier wird bereits ein sehr hoher Grad an Perfektion erreicht – Innovationen finden häufig im Detail statt. Software spielt dabei natürlich schon lange eine wichtige Rolle. Dabei wird Software bisher primär genutzt, um mechanische Funktionalitäten zu ermöglichen, zu unterstützen oder gar zu ersetzen.

Dieses Verhältnis - zwischen Mechanik und Software - könnte sich durch Industrie 4.0 verändern!

Mit Industrie 4.0 entstehen völlig neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle. Die Maschine wird nicht mehr nur als „Insellösung“ präzise, zuverlässig und wirtschaftlich arbeiten. Das Ziel lautet: In einem Hochlohnland individuelle, variantenreiche und auf Kundenwunsch gefertigte Produkte bis zur Losgröße 1 zu Kosten wie in einer Massenproduktion herstellen zu können! Dafür müssen die klassische Produktionstechnik und die Informations- und Kommunikationstechnologie noch viel enger miteinander vernetzt werden als bisher, sie müssen miteinander verschmelzen.

„Wenn Bauteile eigenständig mit der Produktionsanlage kommunizieren und bei Bedarf selbst eine Reparatur veranlassen – wenn sich Menschen, Maschinen und industrielle Prozesse intelligent vernetzen, sprechen wir von Industrie 4.0.“
[Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, www.bmwi.de]

Ein wesentliches Merkmal dieser Kommunikation ist, dass sie – im Gegensatz zur klassischen Automatisierungstechnik – bidirektional verläuft. Maschinen und Systeme sind sowohl Sender als auch Empfänger von Daten bzw. Informationen. Hierzu benötigt es „intelligente“ Maschinen. Industrie 4.0 ist daher hauptsächlich eine durch Software getriebene Revolution.

Die Herausforderungen hinsichtlich der autonomen Kommunikation zwischen den einzelnen Maschinen und Systemen sind:

  • Daten müssen generiert, erfasst und zu Informationen aufbereitet werden.
  • Informationen beeinflussen Entscheidungen und diese müssen unter den Teilnehmern kommuniziert werden.
  • Hierzu bedarf es semantischer Kommunikation und entsprechender Schnittstellen.
  • Ein MES (Management Execution System) ist dabei die zentrale Informationsdrehscheibe.

Jede Branche hat dabei eigene Anforderungen. Es wird nicht die universelle Lösung geben. Es wäre riskant, darauf zu warten. Bei Industrie 4.0 können auch branchenspezifische Lösungen erfolgreich sein. Jedes Unternehmen muss eine eigene Sichtweise auf Industrie 4.0 erarbeiten und eigene Ideen für die Nutzung der Potenziale entwickeln.

„Industrie 4.0 ist ein echter Produktivitätstreiber – die Wertschöpfungsketten verändern sich durch die Digitalisierung und Vernetzung von Produktion und intelligenter Produkte.“
[Prof. Dieter Kempf, BITKOM-Präsident]

Der Maschinenbau wird auch zukünftig Anbieter von Lösungen und die Fertigungswirtschaft weiterhin Nutzer dieser Technologien sein. Doch weil jetzt viele Anbieter Ihre Maschinen zu anderen Anlagen und Informationssystemen „öffnen“, Prozessinformationen zur Verfügung stellen bzw. verarbeiten können, entsteht eine ungeheure Dynamik. Ebenso geraten Fertigungsunternehmen unter Druck, ihre Produktivität weiter zu steigern, um keine Kostennachteile zu haben. Das sind ungewohnte Herausforderungen, aber vor allem große Chancen für jene, die das erkannt haben und jetzt schnell aktiv werden.

„Der Faktor Zeit ist eine der entscheidenden Größen bei der Einführung von Industrie 4.0.“ wird im Vorwort des Leitfadens zu Industrie 4.0 des VDMA festgestellt. Fangen Sie nicht erst morgen, sondern heute damit an – wir unterstützen Sie dabei!

IT Engineering Software Engineering für Maschinen (SWE) und Manufacturing Executing System (MES)

Software – Innovationstreiber im Maschinenbau

Dem Maschinenbau und der Industrieautomation bietet Industrie 4.0 eine Reihe von wirtschaftlich hoch-interessanten Potenzialen. Die Frage lautet: Können mithilfe von Industrie 4.0 neue Produkte entwickelt bzw. bestehende weiterentwickelt werden, damit für Kunden ein Mehrwert entsteht? Wie sehen dann neue Geschäftsmodelle aus?

IT Engineering Software Engineering für Maschinen

Ansätze bieten die im Umfeld von Industrie 4.0 diskutierten „Use Cases“. Dennoch ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten und für das eigene Unternehmen passende Entwicklungsziele zu definieren. Durch unsere langjährige Erfahrung können wir Ihnen innovative Möglichkeiten aufzeigen oder im Rahmen eines Workshops gemeinsam mit Ihnen erarbeiten. Bei unserer Arbeit unterstützen wir Sie gerne bereits bei der Aufstellung der Entwicklungs-Roadmap oder der Ausarbeitung von Lastenheften.

In der Umsetzung Ihrer Entwicklungsanforderungen in individuelle Softwarelösungen für Ihre komplexen Maschinen und Anlagen liegt unsere Kernkompetenz. Das kann Software als integraler Bestandteil Ihrer Maschine und als ergänzende Applikation sein. Klug verpackte Softwarelösungen bieten ein breites Spektrum an interessanten Angeboten für Ihre Kunden und an attraktiven Geschäftsmodellen für Sie. Bei der Entwicklung legen wir großen Wert auf die Erfüllung auch nicht funktionaler Qualitätsmerkmale, wie Erweiterbarkeit, Wiederverwendbarkeit und Wartbarkeit. Nur so können Sie auf die immer kürzer werdenden Innovationszyklen marktgerecht schnell und effizient reagieren.

Als Anbieter eines MES-Systems hatten wir schon immer einen sehr guten Einblick in die Fertigungswelt und in vernetzten Systemen gedacht und entwickelt. Auch wenn der Begriff Industrie 4.0 noch relativ neu ist, haben wir schon früh im Sinne von Industrie 4.0 gedacht und Lösungen gesucht. Wir sind Ihr kompetenter Partner, wenn es um anspruchsvolle Projekte in der Software Entwicklung geht und besonders qualifiziert aufgestellt, bei Themen rund um Industrie 4.0.

Nutzen Sie unsere Ressourcen und unsere Kompetenz, damit Sie die Potenziale durch Industrie 4.0 schnell und zukunftssicher in Ihren Produkten anbieten und für Ihren Geschäftserfolg verwerten können.

MES – Informationsdrehscheibe zur Effizienzsteigerung

Den Fertigungsbetrieben wird mit Industrie 4.0 eine Plattform zur Steigerung der Flexibilität bei gleichbleibenden oder sogar reduzierten Kosten versprochen. Die Frage lautet: Wie können mithilfe von Industrie 4.0 Produktionsabläufe optimiert und Produktionskosten gesenkt werden? Wie erfolgt die Umsetzung konkret und wirtschaftlich?

IT Engineering Manufacturing Execution System

Der Schlüssel liegt in der konsequenten und klugen Vernetzung der Produktion, der Maschinen untereinander und zu anderen Informationssystemen des Unternehmens. Damit sollen die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht, Fehlerraten und Leerlaufzeiten reduziert und die Produktion nochmals in der Effizienz gesteigert werden. Es gibt keine vorgefertigten Lösungen. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen Erfahrungen, Ressourcen und Budgets für größere Investitionen.

Durch unsere langjährige Erfahrung in der Produktion und mithilfe unserer ausgereiften Produktionssoftware (EMC) können wir Ihnen konkrete Wege aufzeigen! Das Ziel ist die klug vernetzte Produktion. Der Einstieg erfolgt meist pragmatisch in überschaubaren Stufen. Unsere MES-Software EMC fungiert dabei als Informationsdrehscheibe innerhalb der Produktion. Informationen vom ERP-System (Enterprise Ressource Planning) werden den Maschinen zur Verfügung gestellt. Echtzeitdaten der Maschinen ermöglichen ein sofortiges Eingreifen. Alle Prozessbeteiligten haben die aktuellsten Produktionsdaten. Die Dokumentation der Produktionsmengen und Prozessdaten für die Rückverfolgbarkeit erfolgt automatisch.

Konkrete Umsetzungsbeispiele:

  • Der digitale Produktionsplan ist direkt an der Maschine abrufbar, stets aktuell und weniger fehleranfällig. Das Material kommt zur richtigen Maschine. Damit werden Stillstandszeiten verringert.
  • Über die digitale Lebenslaufkarte von Maschinen und Werkzeugen werden Wartungsintervalle entsprechend des tatsächlichen Einsatzes ermittelt und geplant. Ausfallzeiten und Ausschuss werden vermieden.
  • Eine transparente Rückverfolgbarkeit (Traceability) in der Produktion: Halbfertigprodukte, die zwischen einzelnen Arbeitsgängen direkt in der Fertigung stehen, werden einzeln oder in Behältern mit einem Identitätsträger versehen. Über die Kamera im Smartphone kann der Werker den Fertigungsstand abrufen. Die Verbindung der realen Welt mit dem virtuellen Abbild im MES wird so einfach hergestellt.

Das Spektrum an Möglichkeiten ist sehr breit. Bei unseren Lösungen fließen auch unsere Erfahrungen aus der Software-Entwicklung für den Maschinenbau und die Industrieautomation mit ein. Mit der Auswertung der Signale von Maschinen und der Vernetzung unterschiedlichster Schnittstellen sind wir bestens vertraut. Wir sind Ihr kompetenter Partner, wenn es um die Vernetzung in Ihrer Fertigung geht und sind besonders qualifiziert aufgestellt, bei Themen rund um Industrie 4.0.

Nutzen Sie unsere Ressourcen und unsere Erfahrung, damit Sie die Potenziale durch Industrie 4.0 schnell und pragmatisch in Ihrer Produktion umsetzen und für Ihren wirtschaftlichen Erfolg nutzen können.